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Ausstellungsdetails / Ausstellungstermine

Die Ausstellung umfasst insgesamt 200 Schwarzweißfotografien in 150 Aluminiumrahmen 40 x 50 bis 50 x 60 cm und Transportverpackung. Alle Fotografien sind zwischen 1980 und 1996 entstanden. Der Bildautor ist Siegfried Wittenburg.

 

Die Exposition ist so konzipiert, dass sie an interessierte Galerien, Museen, öffentliche Einrichtungen, Klubs, Vereine, Bildungseinrichtungen usw. ausgeliehen werden kann.

 

Haben Sie Interesse? Herr Wittenburg steht Ihnen unter folgender Telefonnummer zur Verfügung: 0172 322 78 97


Rufen Sie einfach an!

Ich spreche Deutsch und Englisch.

 



Kontaktdaten:


Siegfried Wittenburg

Fotografiker, Herausgeber,

Projektentwickler für visuelle Kommunikation

Am Schulacker 14

19067 Langen Brütz

 

Mobil:      ..49 172 322 78 97

Fon:        ..49 3866 47 07 280

Mail:        post@siegfried-wittenburg.de



 Schutzengel:

 

Sehr geehrter Herr Wittenburg,

besten Dank für Ihren Brief vom 20. März und die Anlagen. Ihre Fotos habe ich mit Interesse angeschaut. Gern leite ich sie an die Redaktion der ZEIT weiter. Sollte ein Bericht über Ihre Ausstellung erfolgen, würde man sich mit Ihnen in Verbindung setzen. Ich wünsche Ihnen für Ihr Vorhaben viel Erfolg und verbleibe

Mit freundlichen Grüßen

Helmut Schmidt

(Bundeskanzler von 1974 - 1982) 

3. April 2007

 

 

Sehr geehrter Herr Wittenburg,

zu seinem traditionellen Neujahrsempfang lädt der Bundespräsident in jedem Jahr auch Bürgerinnen und Bürger ein, die sich um das Gemeinwohl verdient gemacht haben. Der Bundespräsident und Frau Köhler würden sich daher freuen, Sie am Dienstag, dem 13. Januar 2009 zum Neujahrsempfang in Schloss Bellevue begrüßen zu können.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Löer

Bundespräsidialamt

1. Dezember 2008

 

Weitere Beiträge in Wort und Bild auf Spiegel Online Einestages

http://einestages.spiegel.de/static/profile/74729/siegfried_wittenburg.html


"Winter im Sommer, Frühling im Herbst"

Joachim Gauck verwendete Fotografien dieser Ausstellung in seinem Buch.

Siedler Verlag 2009

 


Bisherige Ausstellungen:



1. Rostock: Auftaktausstellung:

2008 Heinrich-Böll-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern, Rostock

Zur Eröffnung sprach Joachim Gauck



2. Seeheilbad Zingst

2008 Fotofestival "Horizonte"

 

2. a Rostock

2008 "Waldermar und Margarete", Café im Bürgerhaus


3. Leipzig

2009 / 2010 "Runde Ecke"

Zur Eröffnung sprachen Joachim Gauck und Stefan Wolle

 

4. Berlin

2009  Besucherzentrum des DDR Museum

Veranstaltungen mit Stefan Wolle

 

5. Frankfurt (Oder)

2009 Stadt- und Regionalbilbliothek und im Rathaus

Veranstaltungen mit Stefan Wolle und Rolf Hochhuth

 

6. Dassow-Schwanebeck (bei Lübeck)

2009 Sonderausstellung zu Pfingsten

 

7. Ostseebad Baabe (Insel Rügen)

2009 Kurhaus


8.  Rostock,

2009 Hochschule für Musik und Theater, Kirche St. Marien

Veranstaltungen "20 Jahre Revolution"

 

 9. Rostock

2009 Rostocker Volks- und Raiffeisenbank, Buchhandlung WEILAND

 

10. Falkensee

2010 Galerie und Heimatmuseum Falkensee


11. Bremen

2010 Ausstellung anlässlich der Feierlichkeiten "20 Jahre deutsche Einheit" im Wall-Saal der Stadtbibliothek


12. Rostock

Nov. 2010 - Febr. 2011 Kulturhistorisches Museum  (8.000 Besucher)

 

 


Resümee am 24. Februar 2011


Diese Ausstellung wurde bisher in 8 Städten gezeigt, mehr oder weniger umfangreich, erreichte bisher 40.000 bis 50.000 Besucher und löste an jedem Ort ein beachtliches Medienecho aus. Erwachsene und Jugendliche kamen zielgerichtet, um die Bilder von einem verschwundenen Staat zu sehen. Die Menschen haben darin gelebt, waren dort zu Besuch oder haben sich erst durch diese Ausstellung ein ungefähres Bild vom östlichen Teil Deutschlands gemacht, der sich im Kalten Krieg  "Deutsche Demokratische Republik" nannte.


Diese Bilder wecken bei den älteren Menschen längst verschüttete Erinnerungen, die jüngeren Menschen lernen über die Geschichte ihrer Eltern und Großeltern, die Menschen aus dem In- und Ausland, die die DDR nicht kannten, komplettieren ihre bisherigen Vorstellungen. Eine Veröffentlichung auf "Spiegel online international" im Juli 2010 löste im Internet Diskussionen in 12 verschieden Sprachen aus, wobei Englisch, Spanisch und Chinesisch die Mehrheit der Menschen erreicht haben dürfte. Das Interesse am Alltag im ehemaligen "Sozialismus" ist weltweit groß, größer als in Deutschland vermutet wird, wie ich erfahren konnte.   


Im Osten Deutschlands löste diese Ausstellung oft heftige Diskussionen aus, ein Zeichen, dass die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit noch nicht abgeschlossen ist. Als Bildautor stehe ich gern zur Verfügung, doch nach diesen 12 Etappen sehe ich die Notwendigkeit einer inhaltlichen Überarbeitung sowie die Erstellung von Begleitmaterial. Ich wünsche mir mehr Unterstützung, von wem auch immer, denn bisher bewältige ich diese Arbeit nebenberuflich fast allein. Neue Ideen entstehen bei der Arbeit und diese habe ich genug.


Mein herzlicher Dank gilt an dieser Stelle den fleißigen Mitarbeitern der Museen und Einrichtungen, die mit mir geplant, umgesetzt und bewegende Ansprachen gehalten haben.


Siegfried Wittenburg

 


13. Dassow-Schwanebeck (bei Lübeck)

      2011 Sonderausstellung zu Pfingsten

 

14. Schwerin

      2011 Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur

 

aktuell


15. Berlin

      Bildungszentrum der BStU

      Zimmerstraße 90/ 91 (Checkpoint Charlie)

      17. Febr. bis 23. März 2012

      Eröffnung am 16. Februar 2012 um 19.00 Uhr

      Es spricht Dr. Christian Halbrock, BStU


      03. März 2012, 15.00 Uhr Führung mit dem Bildautor,

      ggf. Buchpräsentation

 

     23. März 2012, 18.00 Uhr Finissage mit dem Bildautor,

     ggf. Buchpräsentation

 

     Ankündigung:

 

    Zur Buchmesse vom 15. - 18. März 2012 in Leipzig

    erscheint im Mitteldeutschen Verlag das Buch

 

    "Leben in der Utopie"


    Siegfried Wittenburg, Fotografien von 1980 - 1996

    mit einer Einführung von Valeria Liebermann,

    Kunsthistorikerin in Düsseldorf

 

Ausstellungsvorbereitung:


16. Malchin

17. Düsseldorf Stilwerk ART Edition Fils

18. Nyköbing, Dänemark, Falster Museet




 Bücher:

 

"Die sanfte Rebellion der Bilder - DDR-Alltag in Bildern und Geschichten"

Siegfried Wittenburg, Stefan Wolle

PRIMUS-Verlag Darmstadt 2008,  ISBN 978-3-89678-363-9, 29,90 Euro

 

"REVOLUTION ROSTOCK `89"

Erlebnisberichte der Akteure und Photographien von Siegfried Wittenburg

Eigenverlag 2009, 19,89 Euro, bitte anrufen

 

"Leben in der Utopie"

100 Fotografien 1980 - 1996 mit einem Vorwort von der Kunsthistorikerin Valeria Liebermann, Düsseldorf, Mitteldeutscher Verlag,

ISBN 978-3-89812-881-0

19,95 Euro

 



Reaktionen:

 

"Diese Fotoausstellung hat uns unsere Würde wiedergeben." (ältere Besucher)

"Diese Bilder haben uns unsere Vergangenheit geschenkt." (junge Besucher)

 

Sehr geehrter Herr Wittenburg,

 
ich hatte bislang leider nicht die Gelegenheit, Ihre Ausstellung zu sehen, kenne Ihre "Grüße aus der DDR" lediglich aus dem Internet - und bin schon von dieser Ankündigung sehr beeindruckt! Ihre Fotos sind derart ausdrucksstark und pointiert, dass es mir ein Bedürfnis ist, Ihnen dies einfach rückzumelden.
 
Ich bin 1977 in MV geboren und dort aufgewachsen - und zwar genau in der DDR, die es Ihnen im Foto einzufangen gelungen ist. Was für eine Erinnerung an eine längst vergangene und gewissermaßen auch verlorene Zeit! Herzlichen Dank dafür!
 
Nun kenne ich lediglich eine sehr umgrenzte Auswahl Ihrer Bilder, dennoch erschienen mir die auf Ihrer Seite veröffentlichen Kritiken zu Ihrer Ausstellung zum Teil sehr interessant. So trostlos manches Foto anmutet, hatte ich beim Anschauen keineswegs den Eindruck, Sie versuchten die negativen Seiten des sozialistischen Staates in besonderer Weise zu betonen. Ich sehe vielmehr die DDR, wie ich sie kennen gelernt habe und heute erinnere - in diesem "Elend", wie es ein Besucher Ihrer Ausstellung nennt, haben wir uns seinerzeit eingerichtet, so erlebe ich es, und darin durchaus ein beglückendes Leben führen können. In meinen Augen bilden Sie eine Realität ab, die in vielen Details einfach nicht ästhetisch war.
 
So dankbar ich für den politischen Umbruch bin, denn in der DDR hätte ich aus heutiger Perspektive mein Leben nicht führen mögen, so dankbar bin ich Ihnen für Ihre beeindruckende, hervorragend gelungene Zeitreise, die die Erinnerungen an die Lebensverhältnisse meiner Kindheit wachruft und am Leben erhält! Ich hoffe, Ihre Fotos doch noch in einer der angekündigten Ausstellungen sehen zu können und freue mich auf Ihre im Herbst erscheinende Publikation!
 
Herzlichen Dank und beste Grüße,
Karin B.

  

 

Auszüge aus dem Gästebuch (Rostock, Zingst, Leipzig):


"Danke für den Einblick in ein kleines Stück Geschichte. Es ist für mich faszinierend zu sehen, wie sich unser Alltag in den letzten 20 Jahren verändert hat. Viele schimpfen über die heutige Zeit, aber diese Fotos belegen, dass sich in unserer Heimat (bin aus Warnemünde) viel getan hat. Es ist in meinen Augen eine bemerkenswerte Ausstellung und ich möchte mich für die "Zeitreise" bei Ihnen bedanken."

 

"Erinnerung an Zeiten, die man selbst nur als kleines Kind erlebt hat."

 

Siegfried Wittenburg zeigt uns Orte und Menschen aus der Region - "Grüße aus der DDR" nimmt uns mit auf eine Zeitreise, sehr unaufgeregt, sehr gekonnt.

("Photoscala" 03.06.2008)

 

"Es ist schon teilweise erschreckend, unter welchen Bedingungen man früher gelebt hat. Dennoch war nicht alles schlecht."

 

"Sehr schöne und wichtige Fotoausstellung und Zeitzeugendokumentation gegen das allseitige Vergessen und Verklären "der ach so schönen DDR"."

 

Wie schnell man doch einiges "vergessen" kann, was vor 20 Jahren als Normalität angesehen wurde. Eine gute Ausstellung."

 

"Beeindruckende Zeitdokumente! Als zugereistem "Wessi" ist mir dieses Elend gottlob erspart geblieben."

 

"Es war toll, die Erzählungen der Eltern und Großeltern mal auf Bild zu sehen."

 

"Vielen Dank für die Erinnerungen, die schon verschüttet waren."

 

"Moin, also meine DDR war anders. Leider sind nicht nur die Bilder der Ausstellung schwarz/weiss. Genau gesagt ist es der übliche Schund und Schmutz der seit der Konterrevolution über die DDR verbreitet wird.

Mit kommunistischem Gruß ...

PS: Das es keine Bürgersteige gab ist doch logisch, es gab ja auch keine Bürger sondern nur Genossen! --- Wer soll eigentlich auf so dumpfe Propaganda reinfallen?"

 

"Wenn man etwas dokumentieren will, Herr Wittenburg, zeigt man nicht das Negative allein! Sind Sie denn an den positiven Beispielen vorbeigelaufen? Z. B. Schwimmhalle, Ostseestadion, Südstadtklinik usw."

 

 "Eine sehr gute Ausstellung, wo einem als DDR-Bürger (ehemalig) das Schmunzeln bei einigen Bildern gefriert. Bei einem Vergleich mit der heutigen BRD kann man die wirklich positiven Veränderungen unserer Stadt, unseres Landes sehr gut erkennen."

 

"Realität wird Kunst! Großartige Ausstellung, gutes Auge."

 

"Die Klasse 10d des Gymnasiums Reutershagen dankt d. Aussteller und Photographen für die aufschlussreiche Ausstellung vom Leben der DDR. Wir konnten jetzt mehr Eindrücke aus dieser Zeit sammeln."

 

"Diese Photos sind sehr interessant und aufschlussreich auch für mich. Als 20jährige Französin ist die DDR-Zeit absolut fremd für mich, aber diese Photos enthalten Sachen, die man in den Büchern nicht findet. Bravo für Ihren Mut & Initiative, dieses Alltag verewigt zu haben."

 

"Eine wunderbare Bilddokumentation, die die Realität im Sozialismus widerspiegelt. Der tägliche Kampf ums Dasein ist gut sichtbar. Vielleicht könnte man diese Bilder zum Verkauf anbieten, im Postkartenformat!"

 

Genau so sah es in der DDR aus! Man hat zu viel vergessen und viele Menschen, die DDR-Nostalgie haben, sollen sich das anschauen! Vielen Dank. Sehr schön gemacht.

 

Es ist erschreckend, wie viele Details man schon vergessen hat! Danke für die Erinnerung - ich schaue mir die Ausstellung mindestens noch einmal an.

 

Ich besuche oft die Ausstellungen, aber diese ist die Eindrucksvollste. Nicht mit Texten überladen. Die Bilder sprechen für sich. Vielen Dank.

 

Diese Ausstellung haben bei mir einen wunden Punkt getroffen. Für mich, die ich einmal im Jahr meine Familie in Leipzig besuchte und ansonsten im Westen lebte, waren Verfall, Versorgungsengpässe etc. zwar sichtbar, aber weil meine Familie selten klagte, sehr gastfreundlich war (und ist) und wir stets viel Freude zusammen hatten, blickte ich anders auf die damaligen Realitäten. Vieles hatte auch einen gewissen (morbiden) Charme und vieles hat mich nicht gestört. Ich musste hier ja auch nicht leben.

Im Abstand von 20 Jahren nun wecken diese Bilder andere Gefühle. Der Zynismus, die eigenen Bürger in heruntergekommenen Löchern wohnen zu lassen, wertvolle Lebenszeit in Einkaufsschlangen verplempern zu lassen - und ihnen gleichzeitig Arbeitskraft zum aufbau einer "sozialistischen" Gesellschaft abzuverlangen - das alles ist niederschmetternd und desillusionierend und zertrampelt die letzten sozialistischen Ideale.

 

Antje B., Dänemark

 

Alle zitierten Meinungen im Gästebuch haben die Verfasser unterzeichnet. 

 

Aktualisiert am 12. Dezember 2011

 

 

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